Lieferantenrichtlinie

Unsere Lieferanten wählen wir mit Bedacht und unter Berücksichtigung unserer eigenen an uns selber gesetzten Richtlinien und den in der Schweiz geltenden Gesetzen. Wir berücksichtigen zudem wenn möglich immer Lieferanten aus geographisch nahen Regionen (wenn möglich aus der Schweiz oder der EU). Dabei nehmen wir auch Mehrkosten und geringere Margen in Kauf. Darüber hinaus betrachten wir den Aufbau stabiler Arbeitsbeziehungen als wesentliche Voraussetzung  für nachhaltiges Wirtschaften. Wir besuchen unsere Lieferanten regelmässig und fordern Transparenz deren Lieferantenketten. Sollten wir gezwungen sein, gewisse Rohstoffe oder Produkte aus Ländern ausserhalb der EU und der Schweiz einzukaufen, fordern wir von den jeweiligen Lieferanten eine Verpflichtung zur Einhaltung ethischer Grundsätze, welche allenfalls über der gesetzlichen Norm des jeweiligen Landes stehen. Die betroffenen Lieferanten müssen uns dazu einen aktuellen Beleg (Zertifikat) einer Mitgliedschaft bei anerkannten unabhängigen Labels (BSCI, GOTS oder ähnlich) übergeben, welche durch Audits bestätigt werden. Dabei sollen folgende Bereiche nach Möglichkeiten abgedeckt sein:
Lieferantenrichtlinie Umweltschutz
•    Minimierung der wichtigsten ökologischen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit über den gesamten Lebenszyklus
•    Reduktion von Umweltverschmutzung, Emissionen und Abfall
•    Reduktion des Verbrauchs von Rohstoffen/Materialien, Energie, Wasser und Hilfs-/Betriebsstoffen
•    Förderung von Recycling
•    Reduktion von Umweltauswirkungen des Transports
•    Unterstützung der Kunden, umweltfreundliche Entscheidungen zu treffen
•    Verpflichtung, diese Richtlinie jährlich auf ihre Wirksamkeit und Zweckmässigkeit zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen
Lieferantenrichtlinie  Menschenrechte & Sozialleistungen
•    Explizites Bekenntnis, die Menschenrechte zu respektieren, welches sich auf die international anerkannten Menschenrechtsstandards bezieht, inklusive der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
•    Ausschluss von Kinderarbeit
•    Recht auf freie Berufswahl/keine Zwangsarbeit
•    Angemessene Löhne, Sozialleistungen und Arbeitszeit
•    Menschenwürdige Behandlung
•    Nichtdiskriminierung/Gleichberechtigung
•    Vereinigungsfreiheit
•    Recht zu Kollektivverhandlungen
•    Behindertengerechte Zugänglichkeit
•    Mutterschaftsschutz
•    Bereitstellung eines sauberen und sicheren Arbeitsplatzes
•    Schutz lokaler Gemeinschaften und indigener Völker
•    Verpflichtung, diese Richtlinie jährlich auf ihre Wirksamkeit und Zweckmässigkeit zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen
Lieferantenrichtlinie Sicherheit & Gesundheitsschutz
•    Absicht die grundlegenden Arbeitsschutzgesetze als Minimal- und nicht als Maximalanforderungen zu betrachten
•    Verpflichtung des Topmanagements einen gesunden und sicheren Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen und Sicherheits- und Gesundheitsschutzvorkehrungen in allen Arbeitsprozessen zu treffen
•    Verantwortlichkeit aller Managementebenen für die Sicherheit und Gesundheit der Angestellten zu sorgen
•    Angemessene Kontrolle aller betrieblichen Sicherheits- und Gesundheitsrisiken
•    Durchführung von Schulungen, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter die nötigen Kompetenzen haben, ihre Arbeit sicher zu verrichten
•    Notfallmassnahmen und Katastrophenpläne
•    Unterhalt der Betriebsgebäude & Anlagen; Verantwortlichkeit aller Angestellten, die Sicherheit am Arbeitsplatz aufrechtzuerhalten
•    Tragen von Schutzkleidung und -ausrüstung wenn nötig
•    Gewährleistung der sicheren Lagerung / Gebrauch von gesundheitsschädigenden Substanzen
•    Bedeutung der Rücksprache und der Kooperation zwischen Management und Angestellten
•    Sicherstellung dass alle Arbeitsunfälle und Zwischenfälle festgehalten und dokumentiert werden
•    Verpflichtung, diese Richtlinie jährlich auf ihre Wirksamkeit und Zweckmässigkeit zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen
Lieferantenrichtlinie Korruptionsbekämpfung
•    Einhaltung von Gesetzen, Regeln und Regulierungen, besonders von Antikorruptionsgesetzen wie dem Foreign Corrupt Practices Act
•    Verzicht auf jegliche Formen der Bestechung (weder direktes noch indirektes Annehmen, Anbieten, Versprechen oder Gewähren von nicht gebührenden finanziellen Vorteilen im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit)
•    Kein Annehmen von nicht gebührenden Geschenken, Zahlungen oder Einladungen und Reisen
•    Offenlegung potenzieller Interessenkonflikte
•    Geheimhaltung, Insiderinformationen und Fair-Disclosure-Grundsätze
•    Rechnungslegung und ungebührliche Zahlungen
•    Fairer Umgang mit Mitbewerbern, Kunden und Lieferanten
•    Schutz und angemessene Verwendung der Vermögenswerte und Ressourcen des Unternehmens, inklusive der elektronischen Systeme und Kommunikationsanlagen.



Hausen am Albis, 10.5.2016


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Sabine und Oliver Weisbrod, CO-CEO Weisbrod-Zürrer AG